Pluspunkt Magazin 08/2021

In der August-Ausgabe von Pluspunkt Magazin der Kplus Gruppe sind interessante Artikel von unseren Ärzten  Dr. med. Tassemeier, Dr. med. Schauf, Dr. med. Stadler und Dr. med. Abbara erschienen.

Dr. Tjark Tassemeier
Leiter Wirbelsäulenchirurgie,
St. Josefs Krankenhaus Hilden

Wirbelsäule

Hilfe für geplagte Rücken

HILDEN. Über viele Stunden hinweg sitzen, meist auch noch leicht vorgebeugt am Computer – das ist für viele Berufstätige Alltag. Und nach langer Büroarbeit ist der Elan für sportliche Aktivitäten oft auch dahin.

Der Bewegungsapparat dankt uns derartige Gewohnheiten meist nicht: Rücken- oder Nackenschmerzen gehören zu den häufigsten Problemen, mit denen Patienten einen Orthopäden aufsuchen. „Ein Mangel an Bewegung kann zur Verkürzung der Muskulatur, aber auch zu Bandscheibenvorfällen führen“, warnt Dr. Tjark Tassemeier, leitender Arzt im Department Wirbelsäulenchirurgie am St. Josef Krankenhaus Hilden. Dort operiert er pro Jahr etwa 150 Patienten. „Innere Ruhe und eine langjährige Ausbildung brauche es dafür“, erklärt der Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie. Schließlich ist bei den Operationen höchste Präzision gefragt – ebenso wie bei der interventionellen Schmerztherapie, bei der der Arzt lindernde Medikamente millimetergenau an den Entstehungsort spezifischer Rückenschmerzen spritzt.

Dr. Gunnar Schauf
Leitender Arzt Orthopädie,
St. Josef Krankenhaus Haan

Dr. Justus Stadler
Leitender Arzt Orthopädie,
St. Josef Krankenhaus Haan

Gelenkchirurgie

Verschleiß muss kein Schicksal sein

HAAN / HILDEN. Autologe Chondrozystentransplantation: Mit diesem sperrigen Begriff können wohl die wenigsten etwas anfangen. Und doch sind mit ihm viele Hoffnungen von Patienten verknüpft – steht dahinter doch ein Verfahren, das Knorpelschäden effektiv behandeln und Gelenken ihre Belastbarkeit zurückgeben kann.

In der Vergangenheit war die Therapie sehr schwierig. Unfälle, Fehlstellungen oder Überlastungen sind die Ursachen der Schäden, zu den Betroffenen gehören oft auch junge Menschen, für die ein Gelenkersatz noch nicht in Frage kommt. Und um sich zu erholen, braucht ein Knorpel Hilfe von außen. Die bietet die Knorpeltransplantation mit dem komplizierten Namen: Der Chirurg entfernt dem Patienten bei der Arthroskopie Knorpelzellen. Die werden im Labor vermehrt und nach sechs Wochen wieder implantiert. „90 Prozent dieser Eingriffe betreffen das Knie, sind aber auch in Schulter, Hüfte und Sprunggelenk möglich“, erklärt Dr. Gunnar Schauf, Leitender Arzt des Departments Orthopädie am St. Josef Krankenhaus Haan und des Gelenkzentrums Bergisch Land.

 

Dr. Mona Abbara-Czardybon
Leitende Ärztin Orthopädie,
St. Josef Krankenhaus Haan

Fußchirurgie

Gesamtpaket für gesunde Füße

HAAN. Sie tragen eine schwere Last und halten uns in Bewegung. Dennoch ist uns oft nicht bewusst, wie komplex unsere Füße aufgebaut sind – und wie vielfältig ihre Probleme sein können.

Umso besser, dass es Fachleute gibt, die sich auf den stark beanspruchten Körperteil spezialisiert haben. Wie Dr. Mona Abbara-Czardybon: Die Orthopädin und Chirurgin erhält seit fünf Jahren immer wieder aufs Neue das Focus-Siegel als Top-Medizinerin in der Fußchirurgie. Am zertifizierten Fußzentrum Rheinland Haan – davon gibt es bundesweit nur 33 – behandelt sie gemeinsam mit Dr. Justus Stadler als Hauptoperateure das gesamte Spektrum der Fuß- und Sprunggelenkskrankheiten. Rund 500 Operationen kommen dabei pro Jahr zusammen. Mit dem neuen ambulanten OP-Bereich, der nach einer weiteren – kleineren – Umbaumaßnahme in Betrieb gehen wird, können dann auch viele ambulante Eingriffe im St. Josef Krankenhaus Haan durchgeführt werden. Wir freuen uns darauf, dass das bald möglich sein wird“, sagt Stadler, Mitgründer des zertifizierten Zentrums.